Schnorchel

Nicht nur beim Schnorcheln werden sie verwendet, auch beim Tauchsport finden Schnorchel Ihren Einsatz. Doch was empfiehlt sich für wen, wo sind die Unterschiede und was ist - bei dem eigentlich sehr einfachen Ausrüstungsgegenstand - denn zu beachten?

Schauen wir uns die einzelnen Modelle doch einmal an:

Einfacher SchnorchelEinfacher Schnorchel:

Hier haben wir als Beispiel den ganz einfachen und günstigen Schnorchel, Modell Vent von Scubapro.

Er besteht aus einem einfachen, starren Rohr, einem Mundstück, und - wie mittlerweile bei fast allen Schnorcheln üblich - einem Ausblasventil.

Da er nicht anatomisch geformt ist, kann er auf beiden Seiten getragen werden - egal ob links oder rechts.
Beim Tauchen wird der Schnorchel links getragen, da die Atemregler von der rechten Seite kommen.

Diese Schnorchel haben oft keinen Spritzwasserschutz, aber auch keinen Verschluß. Zieht man also den Kopf zu weit unter Wasser, läuft das Wasser von oben in den Schnorchel.

Einlaufendes Wasser kann aber durch das Ausblasventil - oder, falls es das nicht gibt, durch den Schnorchel selbst - wieder leicht ausgeblasen werden.

Das Ende des Rohres ist hier signalfarben, so daß man leichter auf der Wasseroberfläche gesehen wird - sei es von Bootsfahrern, Windsurfern oder einfach nur anderen Schwimmern.

 

 

Schnorchel mit SpritzwasserschutzSchnorchel mit Spritzwasserschutz

Im mittleren Preissegment haben wir Schnorchel mit Spritzwasserschutz. Dieser verhindert zum Beispiel bei Wellengang oder Spritzwasser das Einlaufen von Wasser, was natürlich die Atmung erleichtert - oder zumindest weniger stört.

Oft haben diese Schnorchel eine anatomische Form, oder aber ein Mundstück mit Gaumensegel, so daß sich diese Schnorchel nur an der linken Seite tragen lassen.

Schön in diesem Beispiel ist der flexible Bereich vor dem eigentlichen Mundstück. So lässt sich der Schnorchel leichter im Mund halten, ohne dass - bedingt durch die Befestigung am Maskenband  - zu viel Spannung auftritt. Ist er dann doch einmal nicht im Mund, sorgt der flexible Einsatz dafür, daß das Mundstück nicht ständig gegen den Mund stößt.

Die Befestigungsklammer an diesem Beispiel, Scubapro Spectra, kann durch einen Klick vom Maskenband entfernt werden. Somit lässt sich der Schnorchel einfach abnehmen, ohne daß die Halterung jedes Mal durch das Maskenband gezogen werden muss; die Positionierung am Schnorchel kann oft auch in der Höhe geändert werden, hierdurch wird ein vernünftiger Sitz garantiert.

Je nach Hersteller gibt es diese Schnorchel in vielen verschiedenen Farbvariationen, oft abgestimmt auf die verfügbaren Maskenmodelle - wer also modebewusst Schnorcheln möchte, findet hier sicher seinen richtigen Begleiter.

Leider wird bei den farbigen Modellen oft auf die Leuchtmarkierung am Rohrende verzichtet, was Abzüge in der Bewertung für den Punkt "Sicherheit" geben könnte.

 

 

 

 

"Trocken"-Schnorchel

Der Zusatz "Dry" im Namen soll bedeuten, daß der Schnorchel trocken bleibt, selbst wenn man den Kopf zu weit unter Wasser zieht.

Durch eine einfache Konstruktion mit einem Schwimmkörper wird über das Loch am Ende des Schnorchels ein Deckel gelegt, welcher das Eindringen von Wasser (aber natürlich auch von Luft) verhindert.

Je nach Hersteller sind diese Mechanismen mehr oder weniger gut. 

Wir fragen uns, ob diese Funktion den Aufpreis rechtfertigt, gewöhnt man sich ja doch beim Schnorcheln schell an die Handhabung. Man lernt also ganz automatisch, wie weit der Kopf unter Wasser gesteckt werden kann, bevor Wasser eindringt.

Hier im Beispiel der Schnorchel Scubapro Fusion Dry, der auch ein Mundstück mit Gaumensegel besitzt.

 

 

 

Allgemeine Hinweise zum Schnorchel, zusammengefasst:

  • Flexible Einsätze erhöhen den Tragekomfort
  • Auf die Form  und Austauschbarkeit des Mundstückes achten, nicht jeder verträgt ein Gaumensegel, auch wenn es für einen besseren Halt sorgt.
  • Signalfarbe am Ende des Rohres bedeutet mehr Sicherheit
  • Schnorchel werden links getragen
  • Kinderschnorchel sind für alle Personen bis zu einer Körpergröße von 150cm. Wird hier ein längerer Schnorchel verwendet, kann es zur Hyperkapnie, und somit bis zur Bewusstlosigkeit kommen.
  • Für Taucher gibt es spezielle Falt- / Pocketschnorchel, welche zusammengelegt und in der Tasche transportiert werden können.

 

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